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Filmvorstellung: Unknown User

Filmplakat Unknown User
Quelle: http://www.cinemaxx.de/art/film/157140_poster_gross.jpg
Keyfacts:
Originaltitel: Unfriended
Genre: Horror
Länge: 83 Minuten
FSK: 12 Jahre

Kurzzusammenfassung:
Sechs Highschool-Freunde skypen miteinander, sehen sich also ausschließlich über ihre Bildschirme. Genau ein Jahr zuvor beging ihre Mitschülerin Laura Barns Selbstmord. Wenige Tage vor ihrem Suizid hatte jemand ein Video im Internet gepostet, das Laura in peinlicher Situation nach einer Party zeigte. Hämische Kommentare im Netz hatten nicht lange auf sich warten lassen. Jetzt, im Chat der sechs Freunde, klinkt sich ein Nutzer namens billie227 ein, den niemand aus der Clique kennt. Er will wissen, wer damals das demütigende Video von Laura ins Internet gestellt hat – andernfalls gibt es Tote. Zunächst halten die Freunde das Ganze für einen schlechten Scherz, doch dann fängt der Unbekannte an, seine Drohungen in die Tat umzusetzen...

Fazit:
Zunächst muss ich zugeben, dass es schon ein paar Wochen her ist, dass ich diesen Film im Kino geschaut habe. Und da war er auch schon längere Zeit drin, war quasi auf den letzten Drücker. Deshalb könnt ihr den Film vermutlich nicht mehr im Kino gucken, aber vielleicht irgendwann auf DVD.

Dass meine Freundin und ich diesen Film im Kino geguckt haben, war eher eine Notlösung. An dem Tag war es so heiß und wir wussten einfach nicht, was wir sonst machen sollten, als uns ins kühle Kino zu setzen (es war einer dieser Tage, wo man schwitzt ohne sich zu bewegen). Zuvor hatte ich unterschiedlichste Meinungen über den Film gehört: Mein Bruder fand den Film super - man muss jedoch wissen, dass er in der Regel eher keine Horrorfilme schaut, also nicht so abgehärtet ist, wie meine Freundinnen und ich. Eine andere Freundin fand den Film nämlich langweilig. Skepsis hatte sich also schon breit gemacht.

Der Film spielt die ganze Zeit über auf dem Computerbildschirm von Blaire. Zunächst hat es mich etwas gestört, aber irgendwann war man einfach drin in dieser Szenerie. Irgendwann fand ich es sogar cool, weil es einfach mal etwas Anderes war. Blaire selber sieht man deshalb den ganzen Film über nicht bzw. nur in ihrem Skypefenster. Etwas störend war, dass diese Skypefenster immer in der Übertragung gehakt haben - wie im echten Leben eben auch. Aber auch daran konnte man sich schnell gewöhnen.

Die Geschichte dreht sich eben darum, dass einer der sechs Freunde vor einem Jahr besagtes Video von Laura ins Internet gestellt hat und sie sich daraufhin umgebracht hat. Nun sucht sie Rache. Anfangs dachte ich, dass Laura in der Schule gemobbt worden wäre bzw. auf jeden Fall eher ein Einzelgänger wäre. Dem war jedoch nicht so und deshalb kann ich Lauras "Reaktion" noch besser verstehen. Ich möchte hier jetzt nicht zu viel verraten, aber meine Freundin und ich waren uns nach dem Kinobesuch einig: Wir hätten es (natürlich übertrieben gesagt) genauso gemacht wie Laura. Das, was um dieses Video herum passiert ist, war einfach zu krass.

Genug von der Story, denn es ist wirklich schwer nicht zu viel zu verraten, und hin zu den Schockmomenten: Die Schockmomente waren zwar nur rar gesäht im gesamten Film, aber sie waren da. Was ich persönlich nicht so toll fand, war das Ekellevel. Ich stehe nicht so auf Blut und Gemetzel und das war in diesem Film doch schon recht oft gegeben. Durch Mixer, durch Glätteisen und durch andere Gegenstände. Aufgrunddessen würde ich "Unknown User" auch niemals im Leben mit einer 12-Jährigen gucken. Da finde ich die Altersgrenze echt zu weit unten gesetzt.

Alles in allem fand ich den Film in Ordnund. Er war aufgrund der Szenerie mal etwas anderes und mit Sicherheit auch kein schlechter Film. Da gibt es weitaus schlechtere - aber eben auch weitaus bessere. Es hätte also auch gereicht, den Film irgendwann auf DVD zu gucken. Während die äußeren Umstände anders gewesen, hätten wir ihn wahrscheinlich auch erst irgendwann auf einem Mädels-Horrorfilm-Abend geguckt.

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